Category - Berufung

2015 – …und noch viel vor.

Ja, 2014 habe ich viel erlebt. Viel Gutes und viel Schlechtes, das letzten Endes doch sehr gut war.
2015 möchte ich deshalb noch mehr.

Bisher noch nicht erwähnt habe ich allerdings:Mairhofer_20141019_keinwiderspruch-CinderellaGluecklich_080_web

  • Das Projekt Kein Widerspruch von Johannes Mairhofer, an dem ich teilnehmen durfte. Meinen Beitrag zum Projekt findet man hier.
  • Radio München hat noch Einen oben drauf gesetzt und eine Sondersendung zu Kein Widerspruch ausgestrahlt. Hier kann man sich die gesamte Aufzeichnung der Sendung auf SoundCloud anhören. Mein Beitrag ist auch dabei.
  • Das magazine 4 aus München hat mich zu meiner Teilnahme bei Kein Widerspruch und zu meinem Projekt FashionAbility interviewt.
  • 2014 konnte ich mit meiner persönlichen Geschichte und mit FashionAbility zwei Studenten bei ihren Abschlussarbeiten unterstützen. Ich hatte sehr viel Freude dabei und wünsche den beiden viel Erfolg!

 

  • Ich möchte erfolgreich aktiv sein für mehr Barrierefreiheit an meiner Universität.
  • Ich möchte so für Menschen mit Depressionen aktiv sein, dass sie sich wenigstens Ansatzweise verstanden fühlen. Gleichzeitig möchte ich Menschen ohne Depressionen zuhören und Wege finden, ihnen verständlich zu erklären, wie es ist, wenn man eine Depression hat.
  • Ich möchte mich aktiv beschäftigen mit dem Thema Hochsensibilität, um mich selbst besser zu verstehen und um anderen Hochsensitiven zeigen zu können, wo sie Informationen zum Thema und auch Hilfe finden.

 

  • Ich wünsche mir, dass alle, die sich für Inklusion interessieren oder sich dafür stark machen, verstehen, dass Inklusion weit mehr ist, als Menschen mit Behinderung als gleichberechtigten Teil der Gesellschaft anzunehmen.

 

  • Ich möchte sehr gute Noten im Studium und beruflichen Erfolg. Vor allem aber Gesundheit.
  • FashionAbility kommt 2015 endlich richtig ins Rollen, denn das Projekt und ich sind als Teilnehmer der 20. Runde der Civil Academy ausgewählt worden.

 

Also, auf ein neues, liebe Leser! Was möchtet ihr in 2015 erreichen?

„Ey, ich hab‘ ’n Clown im Kopf, der mir ständig zwischen die Synapsen scheißt!“

 

Treffender als Vincent (gespielt von Florian David Fitz) im Film „Vincent will meer“ hätte ich es auch nicht ausdrücken können. Damals, als ich den Film kurz nach seiner Veröffentlichung gesehen habe, saß ich vor dem Fernseher und dachte mir: „Ja, endlich einmal jemand, der weiß, wie sich das anfühlt!“
Nein, ich habe kein Tourette-Syndrom. Aber auch mir scheißt mindestens ein Clown in meinem Kopf zwischen die Synapsen (Manchmal sogar eine ganze Zirkustruppe, glaube ich). Auch ich kann nicht beeinflussen, wann dem Clown danach ist und wann nicht. Er taucht einfach auf, legt ein richtig dickes Ei, und geht wieder. Manchmal recht bald, manchmal findet er es aber auch ganz gemütlich da zwischen meinen Synapsen. Dann ist die Kacke am Dampfen!

Das sind die Tage, an denen gar nichts mehr geht. An denen ich tagsüber lethargisch bin, mich in Zeitlupe bewege, aber nachts nicht schlafen kann, obwohl mein Körper doch so dermaßen erschöpft ist. Es sind diese Tage, an denen mir nichts schmeckt. An denen mich das kleinste Geräusch wahnsinnig macht, meine Ohren pfeifen lässt. Diese Tage, an denen jeder noch so kleine Lichtstrahl Blitze hinter meinen Augen zucken lässt und ich keine Farben mehr sehen kann. Alles ist irgendwie grau. Es ist alles viel zu viel und ich würde am liebsten buchstäblich aus der Haut fahren. Rein in einen anderen Körper, ohne Clown und ohne verschissene Synapsen.

Stattdessen verschwinde ich. Packe meine Gedanken in Watte und gehe auf die Reise. In eine andere Welt. Eine Welt, in der ich laufen kann. In der mir nichts weh tut. In der ich immer weiß, was ich will, immer die richtige Antwort parat habe und jede Aufgabe, die mir gestellt wird, mit Leichtigkeit lösen kann. Ein Paradies, in dem der wundervollste Mann der Welt seinen Arm um mich legt und ich weiß, dass ich alles überstehen kann, was das Leben so mit sich bringt. Nein, dass wir alles überstehen können. Gemeinsam, nie mehr allein.

Interview • Fresenius SE & Co. KGaA • Warum blogge ich? • Jobsuche

Seit Ende Januar unterstütze ich das Team der Konzern-Kommunikation von Fresenius in Bad Homburg als Praktikantin. Die Kollegen sind schnell auf meinen Blog aufmerksam geworden und wollten noch mehr dazu wissen, wie es ist, mit einer Behinderung auf Jobsuche zu sein. In diesem Interview erfahrt ihr live, in Farbe und ohne Blatt vor dem Mund, welche Erfahrungen ich bisher gemacht habe, warum es mir so wichtig ist, darüber zu bloggen und wieso das Arbeiten bei Fresenius anders ist als ich es bisher erlebt habe.