2014 – Viel erlebt 1 (Gewidmet Victoria, dem @vintagemadchen)

2014- was für ein Jahr!1521523_10152179570434122_1697560227_n

Ich war krank während der ersten Prüfungsphase als Studentin. Plagte mich mit fast 40° C Fieber durch eine Klausur nach der anderen und schaffte dennoch alle mit überdurchschnittlichen Noten- außer Mathe. Na ja, nichts Neues.

1526671_10152189379274122_1401434708_nKanada vermisste ich schrecklich. Die Menschen, das Land, die Tiere, das Leben dort. Ich möchte wieder dorthin, unbedingt. Dort fühlte ich mich zum ersten Mal angekommen in meinem Leben.

 

Als wäre im Januar nicht schon genug Halligalli gewesen, bekam ich auch noch die Zusage für ein sechswöchiges Praktikum bei der Fresenius SE & Co. KGaA im Bereich Konzern-Kommunikation. Dort traf ich zum ersten Mal den Mann, dem ich 2013 eine Sponsoring-Anfrage geschickt hatte, weil ich unbedingt Geld brauchte für mein Studium. Der beste Chef, den ich bisher kenne. Ganz unabhängig davon, dass er sich damals dafür eingesetzt hatte, dass ich die Studienförderung von Fresenius bekam. Ebenso unabhängig davon, dass er mir bereits nach vier Wochen Praktikum eine Werkstudentenstelle in der Konzern-Kommunikation anbot und mich so zur mit Abstand glücklichsten Praktikantin der Welt machte.

Im März machte mich die Rehacare-Redaktion sehr glücklich, indem sie mich aufforderte, den Leuten da draußen zu beschreiben, wie ich denn so ticke.

Ein weiteres Highlight war die Präsentation meines ersten Projektes FashionAbility, gemeinsam mit dem studentischen Verein b.fashion e. V. 150 Unternehmer aus dem Märkischen Kreis sahen sich auf dem 12. BiTS-Unternehmertag an, was ich ausgetüftelt hatte, um die Welt ein bisschen besser und vor allem inklusiver zu machen.

1957669_10151936779145825_870393444_oIch verbrachte aufregende Tage in Berlin mit meiner Freundin I. Wir kennen uns bereits beinahe unser ganzes Leben lang, sind ständig auf Achse, immer verstreut auf der ganzen Welt- verlieren uns aber niemals aus den Augen und aus dem Herzen. Spontan beschlossen wir, an der Care Revolution Conference teilzunehmen- und so landete ich ganz unverhofft mitten in meiner ersten Demonstration.

Bildschirmfoto 2015-01-01 um 00.18.48Ein neuer, wirklich besonderer Mensch trat heraus aus der digitalen Vernetzung, hinein in meine Realität: Raúl Aguayo-Krauthausen. Raúl, ich weiß: Es war und ist nicht einfach für dich und mich. Aber eins kann ich dir sagen: Du hast mein Leben auf den Kopf gestellt! Warum? Lies weiter.

 

1187050_589776911104980_595859770_nFashionAbility schlug ein wie eine Bombe. Fotoshooting, Plakatkampagne, erste Beiträge. „behindertenkompatibel“ wurde mein neues Lieblingswort.

 

 

Foto 4An Ostern saß ich zum ersten Mal auf meinem Herzbuben- Fjalar. Wir sehen uns leider nur ein- bis zweimal im Jahr. Das ändert jedoch nichts daran, dass ich dieses kleine Islandpferd von ganzem Herzen liebe und es schrecklich vermisse, wenn wir nicht zusammen sind.

 

 

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Und schon war es Mai. Jemand fragte mich, ob ich nicht ein paar Texte für ihn schreiben könne. Heraus kam Happy Writing Cinderella Glücklich. Plötzlich war ich Kleinunternehmerin.

Die Freundschaft mit M. ging zu Bruch. Ich war total verwirrt, wusste gar nicht genau, warum, wieso, weshalb es plötzlich knallte zwischen uns. Nach und nach wurde mir bewusst, dass Warum, Wieso, Weshalb völlig unwichtig waren. Wichtig war, dass sich ein wunderbarer Mensch buchstäblich Knall auf Fall aus meinem Leben verabschiedet hatte und ich nicht einmal ansatzweise damit zurecht kam. Wochenlang weinte ich, konnte nachts nicht schlafen, hatte allen Ernstes Herzschmerzen. Aber wir waren doch gar kein inniges Liebespaar gewesen, sondern Freundinnen!? Ich verstand die Welt nicht mehr.

Die Krautreporter schafften endlich den Durchbruch. Ich freute mich wie Bolle, hatte so ein Gefühl, dass ich noch viel von „den Krauties“ lesen würde. Recht hatte ich. Zum Glück. Weiter so, ihr Lieben!

Heimlich, fies und leise schlich sich die nächste Prüfungsphase an. Schon lange bevor sie bei mir ankam, ging es mir gar nicht gut. Aber das merkte ich nicht. Wieder quälte ich mich durch eine Klausur nach der anderen, dieses Mal mit höllischen Dauerschmerzen statt Grippe. Kurz vor Schluss, als noch zwei Doppelprüfungen anstanden, bekam ich eine Nachricht auf Facebook von C: „kann ich dich mal anrufen?“

Ich dachte, Nein, wildfremde Frau, du kannst mich nicht einfach mal anrufen- und schickte ihr meine Handynummer per Mail. Was dann folgte und mein Leben von Grund auf veränderte? Weiter geht’s im zweiten Teil.

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